Tsa berndtauber

Bernd Tauber

Bernd Tauber (1950 in Göppingen geboren) studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Danach erhielt er ein halbjähriges Stipendium am Teatr Laboratorium bei Jerzy Grotowski. Sein erstes festes Engagement führte ihn an das Zimmertheater Tübingen. Danach wurde er vom Fernsehen für die Serie „Block 7“ engagiert. Darauf spielte er in dem Film „Das Brot des Bäckers“ die Rolle des Werner Wild, wofür er den Bundesfilmpreis erhielt. Berühmt wurde Bernd Tauber durch seine Rolle in dem Film „Das Boot“. Er wirkte mehrere Jahre in der Seifenoper „Lindenstraße“ mit und spielte in vielen Fernsehproduktionen (z.B.“Tatort“, „Die Kommissarin“, „Polizeiruf 110“).
Seit 2004 war er immer wieder als Gastschauspieler am Zimmertheater Rottweil engagiert, wo er u.a. in „Die Winterreise“ und in „Der Großinquisitor“ (Regie: Tonio Kleinknecht) zu sehen war. Zusammen mit Konrad Haas bildet er das Duo „Die Hausmeister“, das Konzerte gibt und bisher zwei CDs produziert hat. Am Theater der Stadt Aalen war Bernd Tauber in der letzten Spielzeit in dem Solostück „NippleJesus“, in „Der Krawattenklub“ und als Titelfigur in „Ein Volksfeind“ zu sehen. Auch in dieser Spielzeit ist Bernd Tauber wieder am Theater der Stadt Aalen zu sehen und zu hören und zwar im Liederabend "Bar jeder Vernunft" in "Biedermanns.umgezogen", in "Der Besuch der alten Dame" sowie in den Wiederaufnahmen von "Der Krawattenklub" und "NippleJesus".

Nipplejesus

von Nick Hornby

Dave, ehemals Türsteher, bekommt einen neuen Job: im Museum. Ein Kunstwerk soll er bewachen, eine Jesusfigur am Kreuz, wozu da ein Extraraum mit Zutritt erst ab 18 und ein eigens engagierter Bewacher? Doch bei näherer Betrachtung erkennt Dave, was da massiven Anstoß erregen kann: Die Collage besteht aus weiblichen Brustwarzen, die obendrein aus Pornoheften ausgeschnitten wurden! NippleJesus ist eine vergnügliche Reflexion über Sinn und Unsinn moderner Kunst....

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Der Krawattenklub

von Fabrice Roger-Lacan

Bernard und Adrien sind seit zehn Jahren unzertrennliche Freunde, teilen Arbeitsplatz, Sorgen, kleine und große Freuden, eigentlich alles. Alles? Am Vormittag von Bernards 50. Geburtstag eröffnet Adrien dem eben noch glücklichen Familienvater und Firmenbesitzer, dass er abends nicht kommen könne. Warum? Je mehr Adrien sich um eine Erklärung windet, desto verletzter ist Bernard. Er hat den ewigen Single aus einer Lebenskrise befreit, ihm eine Stellung in seiner Firma gegeben, hat ihn zum Freund der ganzen Familie gemacht und sieht sich jetzt hintergangen und betrogen. Widerstrebend gibt Adrien zu, dass er seit Jahren dem „Krawattenklub“ angehört. Einem Klub ganz ohne Formalitäten - außer: Wer ein einziges Mal nicht zum monatlichen Essen erscheint, fliegt raus....

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Ein Volksfeind

von Henrik Ibsen

Der Badearzt Thomas Stockmann entdeckt, dass das Heilwasser seines Heimatortes verseucht ist. In der ersten Empörung über den Umweltskandal findet er zahlreiche Unterstützer. Doch als der Bürgermeister des Ortes, der obendrein Stockmanns Bruder ist, aufzeigt, wie Sanierungskosten für die Allgemeinheit und Wertverluste für die Aktien der Kuranstalt die Prosperität und Zukunft der Gemeinde bedrohen würden, wendet sich das Blatt: Stockmann wird zum Volksfeind erklärt. Ibsens Drama ist als „Ökokrimi“ das Stück der Stunde auf zahlreichen deutschen Bühnen, sein „Volksfeind“ erzählt vom Konflikt zwischen Wahrheit und Profit und von einer politischen Radikalisierung. Ist eine andere Welt möglich, und wie sähe sie aus?...

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Bar jeder Vernunft

Philosophischer Liederabend...

Ein Mann sitzt an der Bar und denkt. Dass Müßiggang nicht nur aller Laster Anfang ist, sondern auch kreativ sein kann und Neues in die Welt bringt, zeigt dieser Liederabend mit Bernd Tauber an der Bar und Claus Wengenmayr am Klavier. 
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Der Besuch der alten Dame

von Friedrich Dürrenmatt

Güllen steht vor dem Bankrott. Nur die frühere Bewohnerin Claire Zachanassian kann die Kleinstadt noch retten. Doch die Geldgeberin stellt eine Bedingung: eine Milliarde für Güllen, wenn die Stadt ihren ehemaligen Verlobten Alfred Ill tötet.

Der Kartenverkauf für diese Veranstaltung läuft komplett über den Touristik-Service Aalen.

Touristik-Service Aalen
Marktplatz 2
73430 Aalen

Telefon: 07361 52-2359
Fax: 07361 52-1907
E-Mail: touristik-service@aalen.de


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Sonny Boys

von Neil Simon

Ihr halbes Leben lang waren sie Partner, wurden von ihrem Publikum geliebt und gefeiert: Als kongeniales Duo „Sonny Boys“ ernteten Willie und Al mit ihren Sketches überall Applaus. Doch privat können die beiden Vollblut-Komiker sich nicht ausstehen und bereuen ihre berufliche Trennung trotz der jetzt anhaltenden Misserfolge keine Sekunde. Als Vivian, die Tochter von Al, und Willies Neffe Ben die alten Hasen für eine TV-Show noch einmal zusammenspannen wollen, müssen die beiden das Granteln für einen Moment aufgeben – und entdecken ihre Zuneigung.

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Die Mich Jagen

von Eva Rottmann

Für Menschen ab 14 Jahren...

Wie wäre es, in einer Welt zu leben, die kein Oben und kein Unten mehr kennt? Eva Rottmanns Stück beschreibt den schleichenden Orientierungsverlust im scheinbar geordneten Gefüge einer kleinen Stadt. Charlotte ist neu hier und zieht durch die Straßen, der alte Adam, der jeden Cent dreimal umdrehen muss, hockt am Fenster, Eigenbrötler Yannik behält auf dem Schulhof Charlotte immer im Blick. In einer Nacht treffen sie alle in der Villa von Yanniks Eltern aufeinander und Liebesgeschichte und Krimihandlung verbinden sich zu einer dramatischen Auseinandersetzung über Sein und Haben.

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Samstag in Europa - Gefährliche Begegnungen

von Sedef Ecer und Dagrun Hintze

Uraufführung | Mit dem Bürgerchor „Wir sind die nebelfreie Stadt" von Dagrun Hintze...

Der Soziologe Heinz Bude prägte jüngst den Begriff der „gefährlichen Begegnung", die aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen, die wir erleben, inzwischen alltäglich geworden sei. Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur treffen aufeinander und können nicht mehr auf einen gemeinsamen Code zurückgreifen, der auf den ersten Blick verlässliche Informationen über „den Anderen" liefert. Unsicherheit entsteht, vielleicht auch ein Gefühl von Bedrohung. Dabei kann Nicht-Wissen enorm produktiv sein. Weil es Neugierde und Entdeckerlust zu entfachen vermag und die Lust auf Überraschungen. Laut Bude gibt es keinen besseren Ort als das Theater, um unter Partizipation der Zuschauer neue kreative Räume zur Lösung anstehender Zukunftsfragen zu entwickeln. Deshalb möchte das Theater der Stadt Aalen sein 25-jähriges Bestehen feiern, indem es „gefährliche Begegnungen" initiiert. „Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft“ lautet das Motto der Jubiläumsspielzeit und will Mut machen, den Blick nicht auf die eigene Peer Group zu beschränken, sondern neue Plattformen für einen gesamtgesellschaftlichen Dialog zu schaffen.

Die erste „gefährliche Begegnung" der Jubiläumsspielzeit ist das Aufeinandertreffen zweier Autorinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Sedef Ecer und Dagrun Hintze. Gemeinsam haben sie das Episodenstück „Samstag in Europa" entwickelt. Schauplatz ist ein Bahnhofscafé – am selben Abend, in vier europäischen Metropolen.

Paris. Budapest. Hamburg. Istanbul. Die Menschen, die sich hier am Samstagabend begegnen, verbindet nur eins: Sie befinden sich in Europa. Und jeder von ihnen möchte auf seine Weise nach den Sternen greifen, aber das erweist sich als recht kompliziert – für den in Ungarn einst verbotenen Künstler und den ängstlichen Lieferanten in Paris, für das geflüchtete syrische Ehepaar in Hamburg und die Angehörige eines Attentatopfers in Istanbul, für die ungewollt Schwangere und den liberalen Imam. Nur wenig hat der geschiedene Apfel-Bauer Michael mit der alleinerziehenden Julia, die sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, gemein. Und zwischen der politisch aktiven Galeristin Rona und dem radikalisierten Barbesitzer kommt es sowieso sofort zum Konflikt. Ungeahnte Kräfte sorgen dafür, dass die Figuren all diesen „gefährlichen Begegnungen" nicht ausweichen können, sondern ihre Vorurteile überprüfen und ihren Horizont erweitern müssen, auch wenn es wehtut.

Für den Chor, der die Großstadtepisoden rahmt und kommentiert, hat Dagrun Hintze in Aalen recherchiert und zahlreiche Interviews geführt. Unter dem Titel „Wir sind die nebelfreie Stadt“ versammelt sie die kollektiven Erinnerungen Aalens und die Erfahrungen mit „dem Fremden" durch die Geschichte. Die vielstimmige Collage aus O-Tönen, Sachtexten, Gedichten und Schlagern versucht, eine heutige Identität der Stadt zu formulieren, und wird von einem eigens für die Aufführung zusammengestellten Bürgerchor aus Aalenerinnen und Aalenern performt.

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Eine Weihnachtsgeschichte

von Charles Dickens

Familienstück zur Weihnachtszeit...

Ebenezer Scrooge ist der personifizierte Geiz und hartherzig wie kein zweiter. Weder sein Neffe, noch sein Mitarbeiter, noch sonst irgendwer hat von ihm Freundlichkeit oder Unterstützung zu erwarten. Dem Manne muss geholfen werden! Am Weihnachtsabend wird er von den Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heimgesucht.
Ob es ihnen gelingt, den alten Grantler zu erweichen? Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte ist die Vorlage für ein Stück über Familie, Freundschaft und gute Geister mit Humor, Gefühl und viel Musik.
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Get back

Ein britischer Liederabend...

Altbekannte Gesichter jeden Abend im Pub von Tobias von Rülps: Maria, die mit ihm das Neuste in Stadt und Land kommentiert, Zettel, der nicht so genau weiß, in welchem Stück er eigentlich gelandet ist, und neuerdings auch Andreas Bleichenwang, der erfolgreiche Banker vom Kontinent. Aber bald soll es aus sein mit der geordneten Unordnung, der Brexit wird kommen (This is the end), Andreas zurück auf den Kontinent müssen (Get back!), dann kann Sir Toby nur noch englischen Wein servieren und Maria ist back to black. Es sei denn… als wahre Engländer setzen sie alle Hoffnungen auf die Queen, wollen sie dazu bringen sich öffentlich zu Europa zu bekennen! Und so haben wir uns auf die Suche gemacht nach so vielen Liedern und Texten wie möglich, welche uns die Insel im Herzen, ihre Musik in den Ohren und den Verhandlungsmarathon erträglich halten. Denn: Life is the art to draw adequate conclusions from inadequate premises: Leben ist die Kunst adäquate Lösungen für inadäquate Voraussetzungen zu finden – frei nach Samuel Butler.
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Heisenberg

von Simon Stephens

Was wird aus einem 75-jährigen Mann und einer 42-jährigen Frau, er Metzger, sie Sekretärin, die einander nicht kennen und nichts miteinander gemein haben, außer dass sie sich zur selben Zeit im selben Gebäude, einem Londoner Bahnhof, befinden? Es wird, im realen Leben, nichts aus ihnen. Warum also lernen zwei wie Alex und Georgie einander kennen? Durch einen Irrtum. Georgie küsst Alex in den Nacken, weil sie ihn mit ihrem (toten) Ehemann verwechselt. Bald stellt sich heraus, dass Georgie gelogen hat: Sie war nie verheiratet und hat Alex wohl geküsst, um ihn an sich zu binden. Sie braucht nämlich Geld; sie muss dringend in die USA. Alex und Georgie sind ein typisches Komödiengegensatzpaar: er alt, misstrauisch, verbittert, in Routinen erstarrt, sie hungrig, unberechenbar, irrlichternd, tollkühn.
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Der goldene Topf

von E.T.A. Hoffmann

eine multimediale Inszenierung...

Irgendwo zwischen Alltag und dem Reich der Poesie, zwischen bürgerlicher Realität und Traum, zwischen Gut und Böse. Irgendwo dort liegt die Wahrheit. Wo genau ist nicht leicht festzulegen. Aber muss man das überhaupt? E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen „Der goldene Topf“ aus dem Jahre 1814 schickt seinen Protagonisten Anselmus auf die Reise
durch die bürgerliche und die fantastische Welt, die in der Wahrnehmung des poetischen Gemüts fließend ineinander übergehen. Doch die Zerrissenheit zwischen Alltagsrealität und Fantasie ist nicht nur ein ideologisches Dilemma, sondern auch eine Frage der Liebe. Wird sich Anselmus für die bürgerliche Veronika oder die mythische Schlangenfrau Serpentina entscheiden und mit ihr den goldenen Topf als Mitgift erhalten? Ein Hauptwerk der deutschen Romantik und ab 2019 Abiturthema in Baden-Württemberg.
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