Tsa mirjambirkl

Mirjam Birkl

1990 in Wien geboren, stand Mirjam Birkl bereits im Alter von neun Jahren im Kinderzirkus auf der Bühne und spielte später in diversen Jugendspielgruppen Theater. Zusammen mit Isabella Jeschke schrieb sie 2011 das Stück „Version_20.12", welches 2012 im KosmosTheater Wien uraufgeführt wurde.

Von 2012 bis 2016 studierte Mirjam Birkl am „Thomas Bernhard Institut" Mozarteum Salzburg Schauspiel unter der Leitung von Amelie Niermeyer, wo sie unter anderem mit Regisseuren wie Volker Lösch, Nina Proll und Niklaus Helbling arbeitete. Bei den Salzburger Festspielen wirkte sie in der Oper „Gawain" unter der Regie von Alvis Hermanis mit.

2014/15 Mitglied im Studio Weimar am Deutschen Nationaltheater, spielte sie in diversen Produktionen, wie etwa in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ (Regie: Christoph Mehler), „Zementgarten“ (Regie: Nina Mattenklotz) und „Pinocchios Abenteuer“ (Regie: Jan Neumann).

Mit der Spielzeit 2016/17 tritt sie ihr erstes Festengagement am Theater der Stadt Aalen an.

Samstag in Europa - Gefährliche Begegnungen

von Sedef Ecer und Dagrun Hintze

Uraufführung | Mit dem Bürgerchor „Wir sind die nebelfreie Stadt" von Dagrun Hintze...

Der Soziologe Heinz Bude prägte jüngst den Begriff der „gefährlichen Begegnung", die aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen, die wir erleben, inzwischen alltäglich geworden sei. Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur treffen aufeinander und können nicht mehr auf einen gemeinsamen Code zurückgreifen, der auf den ersten Blick verlässliche Informationen über „den Anderen" liefert. Unsicherheit entsteht, vielleicht auch ein Gefühl von Bedrohung. Dabei kann Nicht-Wissen enorm produktiv sein. Weil es Neugierde und Entdeckerlust zu entfachen vermag und die Lust auf Überraschungen. Laut Bude gibt es keinen besseren Ort als das Theater, um unter Partizipation der Zuschauer neue kreative Räume zur Lösung anstehender Zukunftsfragen zu entwickeln. Deshalb möchte das Theater der Stadt Aalen sein 25-jähriges Bestehen feiern, indem es „gefährliche Begegnungen" initiiert. „Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft“ lautet das Motto der Jubiläumsspielzeit und will Mut machen, den Blick nicht auf die eigene Peer Group zu beschränken, sondern neue Plattformen für einen gesamtgesellschaftlichen Dialog zu schaffen.

Die erste „gefährliche Begegnung" der Jubiläumsspielzeit ist das Aufeinandertreffen zweier Autorinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Sedef Ecer und Dagrun Hintze. Gemeinsam haben sie das Episodenstück „Samstag in Europa" entwickelt. Schauplatz ist ein Bahnhofscafé – am selben Abend, in vier europäischen Metropolen.

Paris. Budapest. Hamburg. Istanbul. Die Menschen, die sich hier am Samstagabend begegnen, verbindet nur eins: Sie befinden sich in Europa. Und jeder von ihnen möchte auf seine Weise nach den Sternen greifen, aber das erweist sich als recht kompliziert – für den in Ungarn einst verbotenen Künstler und den ängstlichen Lieferanten in Paris, für das geflüchtete syrische Ehepaar in Hamburg und die Angehörige eines Attentatopfers in Istanbul, für die ungewollt Schwangere und den liberalen Imam. Nur wenig hat der geschiedene Apfel-Bauer Michael mit der alleinerziehenden Julia, die sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, gemein. Und zwischen der politisch aktiven Galeristin Rona und dem radikalisierten Barbesitzer kommt es sowieso sofort zum Konflikt. Ungeahnte Kräfte sorgen dafür, dass die Figuren all diesen „gefährlichen Begegnungen" nicht ausweichen können, sondern ihre Vorurteile überprüfen und ihren Horizont erweitern müssen, auch wenn es wehtut.

Für den Chor, der die Großstadtepisoden rahmt und kommentiert, hat Dagrun Hintze in Aalen recherchiert und zahlreiche Interviews geführt. Unter dem Titel „Wir sind die nebelfreie Stadt“ versammelt sie die kollektiven Erinnerungen Aalens und die Erfahrungen mit „dem Fremden" durch die Geschichte. Die vielstimmige Collage aus O-Tönen, Sachtexten, Gedichten und Schlagern versucht, eine heutige Identität der Stadt zu formulieren, und wird von einem eigens für die Aufführung zusammengestellten Bürgerchor aus Aalenerinnen und Aalenern performt.

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Molière!

Eine Komödie | Sommertheater | Eine Stückentwicklung des Theaters der Stadt Aalen...

Sein Leben bietet genügend Stoff für eine hemmungslose Liebeserklärung an das Theater: Molière. Mit einer Wandertruppe und Pferdekarren in der Provinz unterwegs, buhlt der junge Molière mit Possen und Zoten um die Publikumsgunst. Er wird vom Bruder Ludwigs XIV. entdeckt und an den Hof des „Sonnenkönigs“ geholt. Dort baut er die Werke mit Hilfe seiner Lebensgefährtin Madeleine Béjart aus und feiert rauschende Erfolge. Mit der Zeit werden seine Stücke immer bissiger. Er nimmt alles, was ihm in den Sinn kommt, aufs Korn. Der Dichter stirbt 51-jährig während einer Aufführung seiner Komödie „Der eingebildete Kranke“, in der er selbst die Titelrolle spielt. Für unser Sommertheater im Schloss Wasseralfingen verknüpfen wir diese Vita mit Ausschnitten aus seinen Werken.
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König der Kinder: Macius!

von KATRIN LANGE/ JANUSZ KORCZAK

Für Menschen ab 6 Jahren | Nach Motiven des Romans „König Macius I.“ von Janusz Korczak...

Der kleine Macius wird nach dem Tod seines König-Vaters selber König und – von seinem Oberminister schlecht beraten – in einen Krieg hineingezogen. Voller Naivität (und Abenteuerlust) will er aufs Schlachtfeld und wird im gegnerischen Königreich eingekerkert. Seine Mitgefangenen verhelfen ihm, weil seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie anrührt, zur Flucht. Wieder daheim setzt Macius mit Hilfe seiner Kinderfreunde (und des Kinderpublikums!) die erwachsenen Minister ab und schafft Frieden.

„Kinder an die Macht!“ könnte der Wahlspruch von MACIUS sein, der mit Hilfe seiner Freunde für Frieden sorgen will. Das Theater erzählt die abenteuerliche Entwicklungsgeschichte des jungen Königs als großen Bilderbogen mit choreographischen Elementen, viel Musik und einem spielfreudigen Ensemble.

Der große Stoff wird so auch für junges Publikum greifbar, gleichzeitig ist die Frage, was wir uns vom Leben wünschen und in welcher Welt wir leben wollen, sicher auch für ältere Kinder und Heranwachsende von Interesse.

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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Szenisch-musikalische Lesung | Eine Produktion im Auftrag des Trägervereins Ehemalige Synagoge Oberdorf e.V. in Kooperation mit dem Theater der Stadt Aalen ...

Es grenzt an ein Wunder, dass die ehemalige Synagoge in Bopfingen-Oberdorf erhalten blieb. Dank der Initiative des 1989 gegründeten Trägervereins Ehemalige Synagoge Oberdorf e.V. wurde der Raum wiederhergestellt und bietet als Gedenk- und Begegnungsstätte einen Ort der konkreten Erinnerung und der Hoffnung und Verpflichtung für uns alle. Auf Anfrage des Trägervereins möchte das Theater der Stadt Aalen nun einen Beitrag zur Belebung der Begegnungsstätte leisten. In diesen aufwühlenden Zeiten kam der Gedanke an Lessings „Nathan der Weise“ wie von selbst. Mit Unterstützung des Trägervereins konnten weitere KooperationspartnerInnen gefunden werden, welche die Begegnung suchen und weitertragen. Der Chor der Musikschule Bopfingen unter der Leitung von Zsuzsanna Hätterich und begleitet von Schulleiter Gebhard Schmid wird die Lesung mit Vertonungen aus allen drei Religionen untermalen. Einige Schulklassen der Jahrgangsstufen 9 und 10 vom Schubart Gymnasium Aalen behandeln das Drama im Unterricht, werden in den Entstehungsprozess der Aufführung mit eingebunden und die Lesung schließlich besuchen.

Lessings Aufklärungsdrama aus dem Jahr 1779, das zur Zeit der Kreuzzüge spielt, ist ein Plädoyer für religiöse Toleranz. Der eingeforderte interkulturelle Dialog zwischen Christentum, Islam und Judentum, basierend auf Vernunft und Humanität, liest sich heute - angesichts fortschreitender fundamentalistischer Konflikte - wie ein Märchen. Doch Lessing bietet noch weit mehr: Sein Drama versteht die Schaubühne als moralische Anstalt und nutzt den Humor gegen die Barberei als eine Möglichkeit, den alles überschattenden Zerwürfnissen zu begegnen. 

Es grenzt an ein Wunder: Ausgerechnet ein Tempelherr hat die jüdische Recha aus dem Feuer gerettet. Als der Jude Nathan von einer Geschäftsreise nach Jerusalem zurückkehrt, findet er sein Haus abgebrannt und die Tochter auf seltsame Weise gerettet. Die Stadt ist muslimisch beherrscht, doch die Christen lauern vor ihren Toren und drinnen begegnet Sultan Saladin den Tempelherren mit großer Härte. Nur dieser junge Mann wurde begnadigt – und kurz darauf zum Retter von Recha.

Nathans Freund Al Hafi ist zum Schatzmeister des Sultans 'abgestiegen'. Saladin benötigt dringend Geld von Nathan, um seinen Krieg gegen die angreifenden Kreuzritter zu finanzieren. Der Tempelherr wehrt sich gegen seine beginnende Liebe zu Recha. Daja, christliche Gesellschafterin, verrät dem Tempelherrn, dass Recha in Wahrheit ein christliches Waisenkind war. Dass sich Nathan ihrer einst annahm, könnte ihn jetzt nach geltendem Recht auf den Scheiterhaufen bringen.


Eintritt: 10,- € für Erwachsene, 8,- € für SchülerInnen

Kartenverkauf im Rathaus Bopfingen unter 07362 801 26 oder f.sutschek@bopfingen.de

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Im Bann der Bücher IV: „Himmlische Juwelen“

von DONNA LEON

Eine italienische Musikwissenschaftlerin soll den kürzlich in zwei Truhen aufgetauchten Nachlass eines heute nahezu unbekannten Barockkomponisten archivieren. Ihre Auftraggeber erhoffen sich in der Hinterlassenschaft vor allem einen reichen Juwelenschatz. Systematisch durchforstet Caterina den Inhalt der Truhen, fördert nie gesehene Partituren zutage und taucht tief in das Leben jenes Komponisten namens Agostino Steffani ein, der im Musikleben des 17. Jahrhunderts eine große Nummer war.
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Cyber Cyrano

von István Tasnádi

Wer bin ich? Und weißt du, wer du bist? Susi ist in ihrer Klasse eher eine Außenseiterin, aber im Netz kennt sie sich aus. Dort hat sie auch ihren Freund Victor. Der Diplomatensohn, sportlich und sensibel, verdreht Susis Mitschülerin Heni den Kopf. Und er hat eine attraktiveSchwester, Moira, in die sich Matti verliebt, dem wiederum Susi gerne näher kommen würde... Es wird gechattet und gepostet und während sich die Online-Beziehungen im Netz vertiefen, sortieren sich die Verhältnisse im realen Leben neu. Dabei wird die Frage, wer wann wem „wirklich“ begegnet, zu einem Krimi über die Suche nach Identität und über Sein und Schein im Internet.
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Eine Weihnachtsgeschichte

von Charles Dickens

Familienstück zur Weihnachtszeit...

Ebenezer Scrooge ist der personifizierte Geiz und hartherzig wie kein zweiter. Weder sein Neffe, noch sein Mitarbeiter, noch sonst irgendwer hat von ihm Freundlichkeit oder Unterstützung zu erwarten. Dem Manne muss geholfen werden! Am Weihnachtsabend wird er von den Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft heimgesucht.
Ob es ihnen gelingt, den alten Grantler zu erweichen? Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte ist die Vorlage für ein Stück über Familie, Freundschaft und gute Geister mit Humor, Gefühl und viel Musik.
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Kikerikiste

von Paul Maar

Kümmel und Bartholomäus hausen in ihren tollen Kisten. Durcheinander gebracht wird ihr tägliches Spiel durch den Musikmarschierer. Er kommandiert sie herum und nutzt sie aus – so lange, bis die zwei erkennen: Wenn sie zusammenhalten, kann der Musikmarschierer ihnen nichts anhaben. „Kikerikiste“ erzählt mit Pantomime und Slapstick, Witz und Situationskomik eine bezaubernde und lebendige Freundschaftsgeschichte.
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Was ihr wollt

von William Shakespeare

Freilichttheater...

Durch ein Schiffsunglück wird Viola an die Küste Illyriens gespült. Als Mann verkleidet tritt sie in den Dienst des Herzogs Orsino und erhält Zutritt zu dieser einst schimmernden und sich nach Vergnügungen verzehrenden Welt. Die Bewohner Illyriens eint der ungestillte Durst nach dem großen Gefühl, der wahren Liebe. Hier ist man schneller unsterblich verliebt, als einem lieb ist. So kämpft der Herzog erfolglos um das Herz der reizenden Gräfin Olivia, die jedoch mit dem Liebesboten des Herzogs liebäugelt, der niemand anderes ist als Viola. Im Paralleluniversum Illyriens hängen die Protagonist*innen ihren unerfüllten Träumen nach und sind in einer Schleife aus ungestillten Sehnsüchten gefangen. Mit dem Eintritt Violas beginnt sich das über die Zeit zum Stillstand gekommene Karussell erneut zu drehen. In dem Rausch der Gefühle gerät die bisherige Ordnung ins Wanken und die Identitäten beginnen zu verschwimmen. Wer liebt jetzt wen? Und ist dieses Glück real?
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Fachsenfelder Literaturtipp

Was tut sich bei den Neuerscheinungen?...

Was tut sich bei den Neuerscheinungen?
Karin Haisch, Doris Klein, Tonio Kleinknechtund Michael Steffel diskutieren in der Jugendstilbibliothek des Fachsenfelder Schlosses über „Der Lärm der Zeit“ von Julian Barnes, „Trutz“ von Christoph Heun, „Sie kam aus Mariupol“ von Natascha Wodin und „Evangelio“ von Feridun Zaimoglu. Die Schauspielerin Mirjam Birkl liest Ausschnitte.
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Agnes

von Peter Stamm

Eigentlich ist er Sachbuchautor. Doch als er eine Beziehung mit Agnes beginnt, überredet sie ihn, eine Geschichte über ihre Beziehung zu schreiben. Ein spannendes Spiel beginnt. Doch aus dem Spiel wird Ernst, als die echte Agnes schwanger wird. Agnes im Buch darf nicht schwanger werden, der Autor will kein Kind, die Geschichte hat sich verselbstständigt. Philipp Dürschmied und Mirjam Birkl (Schauspiel) erzählen unter der Regie von Tonio Kleinknecht nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Agnes und dem Erzähler, sondern spüren auch bildgewaltig und multimedial (Video: Marco Kreuzer) den Möglichkeiten und Gefahren des Schreibens, Erzählens und Spielens nach. Wie wird mein Leben durch Fantasie beeinflusst? Welchen Einfluss hat Literatur auf mich? Wie verändern Geschichten meine Wirklichkeit? Wieso ist es so schwer, zwischen Freiheit und Sicherheit den richtigen Weg zu finden? Diesen Fragen geht die Inszenierung nach. Und die Aalener Band „Tightrope“ verwandelt die Gedanken live in Musik.
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Jedem seine Insel

Kathrin, Robert, Moritz und Björn haben einander gefunden und sie wollen mehr. Mehr als ihnen ihr bisheriges Leben geben konnte. Als Björn ein Haus mit großem Grundstück erbt und es prompt zum Gemeineigentum erklärt, sehen sie darin die Chance neu anzufangen. Ihr altes Leben abstreifend und getrieben von einer undefinierbaren Sehnsucht soll dieses Stück Land zum Ort ihrer Visionen und Wünsche werden. Ausstieg als Utopie – Hirngespinst, zerstörerisch oder tatsächlich realisierbare Wunschvorstellung?
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Venedig im Schnee

von Gilles Dyrek

Natalie und Jean-Luc sind sehr verliebt. Die eine Hälfte des Tages sind sie damit beschäftigt ihre Hochzeit zu planen, und die andere sich zu liebkosen. Am Abend erwarten sie Christophe und seine Freundin zum Essen: Jean-Luc hat den Studienfreund nach Jahren in der Stadt getroffen und eingeladen. Verspätet trifft Christophe mit Patricia ein, doch Natalie und Jean-Luc sind viel zu beschäftigt mit dem Austausch von Zärtlichkeit, um sich dabei etwas zu denken. Doch irgendwann fällt den notorisch fröhlichen Gastgebern auf, dass Patricia merkwürdig ruhig ist und kein Wort sagt. Sie schlussfolgern, dass sie Ausländerin sein muss, und ihre Sprache nicht versteht! Als Patricia das Missverständnis begreift, klärt sie den Irrtum nicht auf, sondern
erfindet eine Fantasiesprache und behauptet, ein illegal eingewanderter Bürgerkriegsflüchtling zu sein. Während Christophe vor Scham im Boden versinken möchte, kann Patricia wieder lächeln und das Gespräch zu viert verläuft vollkommen anders als erwartet.
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Die Schönheit und das Biest

von Thilo Reffert

Familienstück zur Weihnachtszeit | für Menschen ab 6 Jahren | Uraufführung...

Weil ihr Vater eine Schuld auf sich geladen hat, geht das Mädchen Belle im Austausch für ihn auf ein verwunschenes Schloss zu dessen Herrn, dem Biest. Ihr Gastgeber ist weit weniger furchtbar als erwartet, aber was für ein Geheimnis hat er zu verbergen?  Können er und Belle vielleicht sogar Freunde werden? Wir erzählen den klassischen Märchenstoff mit viel Musik als freche Geschichte über Freundschaft und Vorurteile, Väter und Töchter, Schönheit und Sprache.
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Der goldene Topf

von E.T.A. Hoffmann

eine multimediale Inszenierung...

Irgendwo zwischen Alltag und dem Reich der Poesie, zwischen bürgerlicher Realität und Traum, zwischen Gut und Böse. Irgendwo dort liegt die Wahrheit. Wo genau ist nicht leicht festzulegen. Aber muss man das überhaupt? E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen „Der goldene Topf“ aus dem Jahre 1814 schickt seinen Protagonisten Anselmus auf die Reise
durch die bürgerliche und die fantastische Welt, die in der Wahrnehmung des poetischen Gemüts fließend ineinander übergehen. Doch die Zerrissenheit zwischen Alltagsrealität und Fantasie ist nicht nur ein ideologisches Dilemma, sondern auch eine Frage der Liebe. Wird sich Anselmus für die bürgerliche Veronika oder die mythische Schlangenfrau Serpentina entscheiden und mit ihr den goldenen Topf als Mitgift erhalten? Ein Hauptwerk der deutschen Romantik und ab 2019 Abiturthema in Baden-Württemberg.
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Verführung ist die wahre Gewalt

ein liebestoller Spaziergang...

Diesen Sommer wollen wir Sie in Bewegung bringen und mit Ihnen der Liebe in den Werken von Schiller, Kleist und anderen Klassikern nachstellen: im Schlosspark in Fachsenfeld, in und um den Schlosshof in Wasseralfingen, im Park der Schloss-Scheune Essingen und an anderen malerischen Orten. Wir laden ein zum gemeinsamen Spaziergang mit Blick auf Emilia Galotti, Ferndinand und Luise, Fräulein Julie und viele andere Liebende der Weltliteratur. Ob Romeo und Julia auch dabei sind? Wissen wir noch nicht. Tina Brüggemann, Jonathan Giele, Petra Jenni und Arwid Klaws machen gerade erst die ersten Schritte.
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