Eine männlich und eine weiblich gelesene Person sitzen seitlich auf einem Metallkubus. Die männlich gelesene Person hat ihre Hände auf den Schultern der weiblich gelesenen Person, die ihre Beine angehoben hat und beide schauen in die Ferne
Eine männlich und eine weiblich gelesene Person sitzen auf zwei Metallklötzen. Aus diesen ist auch ein Turm hinter ihnen gebaut, auf einem Schild ist ein Radio gemalt. Die männlich gelesene Person ist auf einen Stock gestützt und hebt den Zeigefinger
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Mats & Milad oder: Nachrichten vom Arsch der Welt

Roman von Eva Rottmann
Bühnenfassung von Tina Brüggemann
für Menschen ab 10 Jahren

Mats zieht mit ihrer Mutter von der Großstadt Berlin in eine Kleinstadt im ländlichen Raum, um Omi im Alltag zu unterstützen. Doch das neue Leben bringt einiges durcheinander. Neue Schule, neue Mitschüler*innen, eine Mädchenclique machen ihr den Alltag schwer. Doch dann lernt sie Milad kennen und alles wird anders. Gemeinsam ziehen sie um die Häuser und eine innige Freundschaft entsteht. Aber die unbeschwerte Zeit währt nicht lange, denn das Komitee „Besorgte Bürger“ protestiert gegen die Nutzung des Sportheims als Flüchtlingsunterkunft, und plötzlich geraten die beiden ins Zentrum des Konflikts. Und dann flirtet Milad auch noch die beliebte Alex an und Mats ist voller Zweifel.

Ein Theaterstück über Mut, Freundschaft, Ausgrenzung und das Erwachsenwerden, aber eben auch darüber, dass wir jeden Tag aufs Neue entscheiden können, wie das Morgen aussehen soll.

Bewegbildeindrücke der Inszenierung finden Sie hier:

Eva Rottmann wurde in einer Kleinstadt in Baden-Württemberg geboren und lebt heute mit ihren Kindern in Zürich. Sie ist Lehrbeauftragte an der Zürcher Hochschule der Künste, Literaturvermittlerin, Regisseurin und eine vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin. Neben Prosa und Dramen für Kinder und Jugendliche erschien 2021 mit „Mats & Milad oder: Nachrichten vom Arsch der Welt“ ihr erster Jugendroman, der das KIMI-Siegel für Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern erhielt. Ihr aktueller Jugendroman „Kurz vor dem Rand“ erhielt neben mehrfacher Auszeichnung durch den Luchs des Monats den Deutschen Jugendliteraturpreis 2024.