Illustration auf neongrünem Hintergrund, zu sehen ist ein offenes Fenster mit einer dampfenden Tasse, außerdem Blumen sowie die Stadtnamen Berlin, New York und Jerusalem sind ausgeschrieben. Zudem ist ein Gedicht in Handschrift abgebildet

Kaléko im Park

Ein poetisch-musikalischer Spaziergang

Mascha Kaléko gehört zu den bekanntesten und meistgelesenen deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie war Teil der literarischen Bohème in Berlin der 1930-er Jahre, umgeben von Bewunderung, Freundschaften und intensiven Beziehungen. Inmitten der Dichtergrößen ihrer Zeit entwickelte sie eine ganz eigene Stimme.
Im Schlosspark begleiten wir Mascha Kaléko durch die Stationen ihres Lebens: von Galizien nach Berlin, ins Exil nach New York, durch die Jahre in Jerusalem und auf ihren vielen Reisen. Dabei begegnen wir ihrem Werk – Gedichten von großer Alltagsnähe, feiner Ironie und existenzieller Verletzlichkeit, die sich in einem unverwechselbaren Stil verdichten.
Ausgewählte Gedichte werden von der Musikerin Claudia Fink interpretiert, die Vertonungen stammen von Dota Kehr.

Mascha Kaléko wurde 1907 in Chrzanów (heute Polen) geboren und floh 1914 mit ihrer Familie vor Pogromen nach Deutschland. Ab 1918 lebte sie in Berlin, wo sie 1929 erste Gedichte veröffentlichte und mit ihrem Debütband "Das lyrische Stenogrammheft" (1933) schlagartig Bekanntheit erlangte. 1935 belegten die Nationalsozialisten sie mit einem Publikationsverbot, 1938 emigrierte sie nach New York, wo 1945 "Verse für Zeitgenossen" erschien. 1959 zog sie nach Jerusalem, nach schweren persönlichen Verlusten starb Mascha Kaléko 1975 in Zürich.

Die nächsten Termine

Premiere

Sa, 08.05.
19.00 Uhr | Schloss Fachsenfeld
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