Tsa clauswengenmayr

Claus Wengenmayr

Bar jeder Vernunft

Philosophischer Liederabend...

Ein Mann sitzt an der Bar und denkt. Dass Müßiggang nicht nur aller Laster Anfang ist, sondern auch kreativ sein kann und Neues in die Welt bringt, zeigt dieser Liederabend mit Bernd Tauber an der Bar und Claus Wengenmayr am Klavier. 
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Mirandolina

von Carlo Goldoni

Sommertheater...

Irrungen und Wirrungen in einem Florentiner Gasthof: Die intelligente und verführerische Wirtin Mirandolina muss den Laden alleine schmeißen. Und so spielt sie mit ihren Reizen, um möglichst viele Gäste – meist adlige Männer – anzulocken und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ihre Masche hat Erfolg. Der Marchese di Forlipopoli und der Graf d‘Albafiorita kämpfen mit allen Mitteln um ihre Gunst. Wenig beeindruckt von den Schmeicheleien, lässt Mirandolina die beiden Verehrer abblitzen. Allein der Cavaliere Ripafratta schafft es, die selbstsichere Wirtin aus der Reserve zu locken. Die Verlockungen des schönen Geschlechts haben bei ihm keine Wirkung, da seiner Ansicht nach alle Frauen nur Schauspielerinnen sind. Das Spiel um Liebe, gesellschaftliche Anerkennung und Geld nimmt seinen Lauf und endet mit einer Überraschung!

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Sprich oder Stirb - Scheherazade ohne Worte

Eine Stückentwicklung von Tina Brüggemann und Ruth Messing...

Es ist eine der ältesten und bekanntesten Geschichten: Eine junge Frau erzählt um ihr Leben. Denn der König, der sich von seiner Frau betrogen sah, lässt nun jede Nacht eine neue junge Frau zu sich kommen, um sich zu amüsieren und sie im Morgengrauen hinrichten zu lassen. Scheherazade, die sagenumwobene Protagonistin aus „1001 Nacht“, will das Grauen stoppen, geht selbst zum König und erzählt so spannende Geschichten, dass der König stets eine Fortsetzung hören möchte. Hinrichtung ausgesetzt. Dies ist die Rahmenhandlung für „Sprich oder Stirb“, anhand derer die KünstlerInnen so eigene wie universelle Geschichten entwickeln, als Grundlage nur uns allen bekannte Situationen: Liebesszenen, Verfolgungsjagden, Zweikämpfe und den Tod oder das Sterben. Eigens für Aalen und doch für alle Welt, deshalb: ohne Worte.
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Get back

Ein britischer Liederabend...

Altbekannte Gesichter jeden Abend im Pub von Tobias von Rülps: Maria, die mit ihm das Neuste in Stadt und Land kommentiert, Zettel, der nicht so genau weiß, in welchem Stück er eigentlich gelandet ist, und neuerdings auch Andreas Bleichenwang, der erfolgreiche Banker vom Kontinent. Aber bald soll es aus sein mit der geordneten Unordnung, der Brexit wird kommen (This is the end), Andreas zurück auf den Kontinent müssen (Get back!), dann kann Sir Toby nur noch englischen Wein servieren und Maria ist back to black. Es sei denn… als wahre Engländer setzen sie alle Hoffnungen auf die Queen, wollen sie dazu bringen sich öffentlich zu Europa zu bekennen! Und so haben wir uns auf die Suche gemacht nach so vielen Liedern und Texten wie möglich, welche uns die Insel im Herzen, ihre Musik in den Ohren und den Verhandlungsmarathon erträglich halten. Denn: Life is the art to draw adequate conclusions from inadequate premises: Leben ist die Kunst adäquate Lösungen für inadäquate Voraussetzungen zu finden – frei nach Samuel Butler.
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Macbeth

von William Shakespeare

Lady Macbeth und ihr Mann sind ehrgeizig: Sie wollen an die Macht, koste es was es wolle. Dafür begehen sie auch einen Mord. Und je mehr Macht sie haben, desto mehr Angst haben sie, sie zu verlieren. Und so geht das Morden immer weiter. Die Aalener Fassung des berühmten Werks von William Shakespeare stellt das Paar in den Vordergrund und erschafft den Kosmos aus Königen, Edelleuten, Dienern und Königskindern um die beiden herum mit Hilfe des Figurentheaters.

 






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All das Schöne

von Duncan Macmillan

Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit all dem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen. Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht nur die Rechtschreibfehler korrigiert), ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, peinliche Situationen und Verletzungen. Nur die Liste wächst im Lauf der Jahre mit und nähert sich
jetzt der Million: 999 997. Das Alphabet, 999 998. Unpassende Songs in gefühlvollen Momenten, 999 999. Eine Aufgabe abschließen …
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