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Anne Brüssau

Anne Brüssau studierte Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig und war in verschiedenen Projekten der freien Theaterszene Leipzig involviert. Seit 2014 studiert sie Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Kern ihrer Arbeit ist das Spiel mit toter und zugleich lebendiger Materie, wie in der Produktion "Gras-Babys" mit der Compagnie La Méta-Carpe, gezeigt auf dem "Internationalen Figurentheater- Festival Erlangen 2015“.

Grenzbereiche und Leerstellen, das Dazwischen wohin sonst niemand schaut, was aber immer da ist, beschäftigen Anne Brüssau fortwährend. Um diese zu erforschen, arbeitete sie sich in der Produktion „Zerstörung“, einer Zusammenarbeit mit Pierre Meunier und Marguerite Bordat, tief in das Wesen der Dinge ein.

Auch in dem Walk Act "Rattoid", entwickelt mit Florian Feisel für das Figurentheaterfestival „Blickwechsel“ in Magdeburg 2016, bewegt sie sich in einem Zwischenraum. Im direkten Kontakt der Figuren mit den Zuschauern werden hier die Grenzen des ‚Erlaubten‘ ausgedehnt und die Zuschauer Teil der Illusion.

 





Macbeth

von William Shakespeare

Lady Macbeth und ihr Mann sind ehrgeizig: Sie wollen an die Macht, koste es was es wolle. Dafür begehen sie auch einen Mord. Und je mehr Macht sie haben, desto mehr Angst haben sie, sie zu verlieren. Und so geht das Morden immer weiter. Die Aalener Fassung des berühmten Werks von William Shakespeare stellt das Paar in den Vordergrund und erschafft den Kosmos aus Königen, Edelleuten, Dienern und Königskindern um die beiden herum mit Hilfe des Figurentheaters.

 






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