Zu sehen ist ein älteres Gemälde mit drei Soldaten in Uniformen des Kap-Regiments

Der Krieg und seine Geschäfte

Ein literarisch-musikalisch-szenischer Abend rund um Schubarts "Kaplied"

Schubart schrieb sein "Kaplied" zum Abschied der 3.200 Soldaten, die 1787 vom württembergischen Herzog an die Niederlande verkauft wurden, um deren Kolonie am Kap der guten Hoffnung zu sichern. Nur 100 Männer kamen zurück. Der Herzog verdiente an dem ‚Deal‘ 900.000 Reichstaler. Dieser Fall wird anhand von Texten und Liedern der Zeit – von Schubart, Schiller, Heine und Kleist – rekonstruiert und inszeniert. Ein Blick in die neueste Kriegsliteratur zeigt darüber hinaus, dass die Fragen der alten Dichter tagesaktuell sind: Was ist der Wert eines Soldaten? Und wer sind die Profiteure des Krieges?

Eine Veranstaltung der Schubart-Gesellschaft in Kooperation mit dem Theater der Stadt Aalen

Die nächsten Termine

Di, 20.10.
19.00 Uhr | Altes Rathaus

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