Illustration auf dunkelgrünem Hintergrund mit einer Tür, durch die eine Treppe nach unten auf eine Fläche führt, auf der zwei Händchen haltende Figuren zu sehen sind. Darüber hängt eine große Discokugel sowie ein Raubkatzenauge

Das Tier im Dschungel (UA)

(auch zahnlose lefzen schnappen nie sanft)
Nach Motiven von Henry James

Was passiert, wenn wir gewesen sein werden? Unsere Körper kompostiert, auferstanden, wiedergeboren, als Regenwurm, als Geist, zu Asche, zu Staub, zu Erinnerung, zu Etwas, das weiterzieht im Sternenstrudel des Universums.
Vielleicht wartet danach nichts mehr auf uns. Und vielleicht ist das auch in Ordnung. Sicher ist nur: Wir werden gelebt haben – und dieses Leben wird Spuren hinterlassen haben – in uns und in Anderen.

Joann Marcher und May Bartram begegnen sich nach langer Zeit wieder. Zu spät? Oder doch noch früh genug? Sie stehen gemeinsam an der Schwelle eines Lebens, das schon vergangen ist und suchen nach jenem einschlagenden Moment ihrer Vergangenheit, der alles verändert haben wird. Doch während sie erinnern, begleitet sie eine leise Gegenwart, die sich nicht abschütteln lässt. Etwas, dass vielleicht schon immer da gewesen sein wird.

Ausgehend von Motiven der Kurzgeschichte „Das Tier im Dschungel“ entsteht ein immersives Raumerlebnis im Kasino der Schwäbischen Post. Ein Erlebnis über Zeit, Vergänglichkeit und das leise Nachbeben eines Ereignisses, das längst geschehen ist.
In seiner 1903 erschienenen Kurzgeschichte beschreibt Henry James zwei Menschen am Rande des Lebens, die es nie gewagt haben, hineinzuspringen und es in vollen Zügen zu genießen. Zwischen Fragen nach Freundschaft, Liebe, Freiheit und Vergänglichkeit, behandelt er einen grundlegenden Topos des 20. Jahrhunderts: Die Angst vor dem ungelebten Leben – und vor der Erkenntnis, dass die große Katastrophe vielleicht nicht das ist, was kommt, sondern das, was ausgeblieben ist.

Hinweis Bitte beachten Sie, dass der Spielort im Gutenberg-Kasino der Schwäbischen Post nur über Treppen erreichbar und damit nicht barrierefrei ist.

Eine Koproduktion des Theaters der Stadt Aalen und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der HfBK Dresden

Herzlichen Dank für die Unterstützung an die Mylius Stiftung Ludwigsburg sowie an die Schwäbische Post für die Bereitstellung der Räumlichkeiten

Merle Zurawski kam übers Spielen und Performen ans Theater. Es folgten eine Dramaturgie- und Regieassistenz am Theaterhaus Jena, sowie ein Regiestudium an der ADK Baden-Württemberg. Schon während des Studiums inszeniert they am Schauspiel Stuttgart und in Mannheim sowie im Rahmen von Gastspielen am Thalia Theater (Körber Festival) und beim internationalen Festival Gemaakt.

Die nächsten Termine

Premiere

Fr, 24.04.
20.00 Uhr | Gutenberg-Kasino der Schwäbischen Post
mit anschließender Premierenfeier

Ausverkauft

Sa, 25.04.
20.00 Uhr | Gutenberg-Kasino der Schwäbischen Post

Karten

So, 26.04.
19.00 Uhr | Gutenberg-Kasino der Schwäbischen Post
zum letzten Mal!

Karten

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