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Szenisch-musikalisches zur Spitzweg Ausstellung

Regie Jonathan Giele

Humor, Ironie und bitterer Ernst: Szenisch-musikalisches zur Spitzweg-Ausstellung in Schloss Fachsenfeld

In Schloss Fachsenfeld lassen sich schon seit einiger Zeit die verborgenen Kunstschätze aus dem Sammlerkabinett bewundern – 40 Exponate des deutschen Malers Carl Spitzweg  sind ausgestellt.  Am 21. Oktober werden die Bilder zum Leben erweckt – gemeinsam mit der Musikschule lädt das Theater der Stadt Aalen zu einem Rundgang ein, um im Rahmen der Spitzwegausstellung das Innere von Schloss Fachsenfeld zu entdecken und Geschichten zu den Bildern zu hören – szenisch und musikalisch. Nach dem Motto „lebendige Bilder“ haben sich die Künstler verschiedene Bilder ausgesucht und möchten diese dem Publikum näher bringen. Dabei haben sie sich weniger an Spitzwegs Biographie orientiert, sondern haben sich damit auseinandergesetzt, was die einzelnen Bilder einem selbst sagen können. Was kann man auf den Bildern entdecken? Wiewirken sie heute auf uns, gibt es vielleicht sogar tagesaktuelle politische und gesellschaftsrelevante Themen, die man auf den Gemälden wiederfinden kann? Spitzweg wird als Romantiker bezeichnet und hat das biedermeierliche Leben kritisiert  - alle spätbiedermeierliche Figuren bekommen in seinem Werk ihr Fett weg - und diese Gesellschaftskritik ist in die Bilder hineingemalt – mit Ironie und Humor. Bei dem Rundgang werden viele dieser Facetten aufgegriffen, mit Witz und Humor, aber auch ernste und derbe Themen kommen zum Vorschein. Zusammen mit der Musikschule werden die Bilder szenisch, aber auch audio-visuell dargestellt. Dabei bleibt es dem Einzelnen überlassen, die Bilder zu interpretieren.


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