Tsa illu 18 19 rgb mitzitat heisenberg

Heisenberg

von Simon Stephens
Dramaturgie Tina Brüggemann
Ausstattung Annette Wolf
Assistenz Klara Sandmann

Was wird aus einem 75-jährigen Mann und einer 42-jährigen Frau, er Metzger, sie Sekretärin, die einander nicht kennen und nichts miteinander gemein haben, außer dass sie sich zur selben Zeit im selben Gebäude, einem Londoner Bahnhof, befinden? Es wird, im realen Leben, nichts aus ihnen. Warum also lernen zwei wie Alex und Georgie einander kennen? Durch einen Irrtum. Georgie küsst Alex in den Nacken, weil sie ihn mit ihrem (toten) Ehemann verwechselt. Bald stellt sich heraus, dass Georgie gelogen hat: Sie war nie verheiratet und hat Alex wohl geküsst, um ihn an sich zu binden. Sie braucht nämlich Geld; sie muss dringend in die USA. Alex und Georgie sind ein typisches Komödiengegensatzpaar: er alt, misstrauisch, verbittert, in Routinen erstarrt, sie hungrig, unberechenbar, irrlichternd, tollkühn.

Simon Stephens

Simon Stephens studierte Geschichte an der York University und arbeitete u.a. als Barkeeper und DJ, bevor er Lehrer für Englisch sowie Theater und Medienan der Eastbrook School in Dagenham wurde. Ausgezeichnet wurde Simon Stephens bisher u. a. mit dem Pearson-Award für das beste neue Stück 2001/02 (für „Port“) sowie mit dem „Laurence Olivier Award for Best New Play“ (2006 für „Am Strand der weiten Welt“ und 2013 für „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“). In der Kritikerumfrage von Theater heute wurde er 2006–2008, 2011 und 2012 zum besten ausländischen Dramatiker des Jahres gewählt.

Sa, 15.12.18

 PREMIERE 
Altes Rathaus

20:00


Logo innofond
Logoimmaterielleskulturerbetheaterlandschaft