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Theater & Philosophie

In Kooperation mit der VHS Aalen und dem Büro für Chancengleichheit

...überlassen wir zweimal im Jahr die Bühne im Alten Rathaus der Philosophie: Uta Steybe (Büro für Chancengleichheit), Claudia Hinsen (VHS) und Tina Brüggemann (Theater) laden eine Philosophin nach Aalen ein, die einen Vortrag mit Bezug zum Spielzeitmotto hält, und ihre Gedanken anschließend mit dem Publikum im Gespräch vertieft.

15.11.2018: Prof. Dr. Elisabeth Conradi

Manches läuft schief in unserer Gesellschaft. Wie können wir durch gelingendes Handeln gemeinsam zu einer Verbesserung beitragen? Darüber wird die Philosophin Elisabeth Conradi sprechen. Sie erläutert drei von ihr in den Mittelpunkt gerückte Formen zivilgesellschaftlichen Handelns: Reflektieren, Erinnern und Übersetzen.

Elisabeth Conradi, lehrt und forscht als Professorin für Philosophie und Gesellschaftstheorie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart und ergänzend auch am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen.



14.05.2018: Prof. Dr. Karen Joisten

Macht Denken glücklich? In Kooperation mit der VHS Aalen und dem Büro für Chancengleichheit laden wir die Philosophin Prof. Dr. Karen Joisten ein, die in ihrem Vortrag „Heimat Mensch? Anthropologische Perspektiven“ die Frage nach der Heimat als eine anthropologische Frage stellt und den Menschen primär als ein heimatliches Wesen deutet. Bei einem anschließenden Gespräch im Theatercafé können wir zusammen mit der Philosophin erörtern, wie die Menschen Aalen das besondere Profil geben, und ob nicht evtl. auch Wetter und Wasserhärtegrad einen Einfluss auf das Heimatgefühl haben kann.

19.12.2017: Dr. Janina Loh

Im Faustexperiment sind wir der Frage nachgegangen, was passiert, wenn Maschinen mitbestimmen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Wie wir uns verhalten können, damit die Technik unser Sein unterstützen, aber nicht bestimmen kann. Im Dezember machen wir die Bühne frei für Dr. Janina Loh mit ihrem Vortrag „Zur Verantwortung in der Mensch-Maschine-Interaktion. Herausforderungen für das klassische Verantwortungskonzept“: Der rasante Fortschritt in Robotik und der Forschung zur Künstlichen Intelligenz stellt uns vor zahlreiche Herausforderungen. Im Vortrag wird das traditionelle Konzept von Verantwortung vorgestellt und nach einer kurzen Einführung in die Disziplin der Roboterethik der damit zusammenhängende Verantwortungsbegriff von Bedeutung sein. Anhand des Konzepts der  Verantwortungsnetzwerke wird gezeigt, wie die Zuschreibung von Verantwortung in der Mensch-Maschine-Interaktion vorstellbar sein kann.

Dr. Janina Loh promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist seit 2016 Universitätsassistentin in der Technik- und Medienphilosophie an der Universität Wien, wo sie gleichzeitig ihre Habilitation verfasst.








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