Mach ich gleich

Ein Aber-Abend aus dem Reich des täglichen Lebens

Die Füße im Treibsand, vor Augen eine Oase der Verwirklichung oder eine Fata Morgana der Selbsttäuschung. Selten genug werden wir nah genug herankommen, um das herauszufinden. Was hindert uns komische Vögel am freien Flug? Zu viel Gegenwind oder zu wenig Wind unter den Flügeln? Zu viel um den Schnabel oder zu wenig auf dem Kasten?

Was hindert uns an dem Leben, das wir uns vorstellen? Falsche Vorstellungen? Das Leben? Hindernisse? Wir? Erkennen wir Glück, wenn wir seine Bekanntschaft machen, ohne dass es uns vorgestellt wird?

„Mach ich gleich“ ist ein Liederabend des täglichen Lebens, eine Seifenoper für eine Sängerin. Sie badet in Unzulänglichkeit und Triumph, in Selbstentwertung und Chuzpe, in Angriffslust und Demut, flirtet mit Dämonen und Engeln, klammert sich an den Mast und hisst die Segel, verliert den Faden und ergreift die Machete – begleitet von Canzone, Schlager, Disco-Rock, Oper, Indie-Folk, Pop, Tango, Hip-Hop, Gebets- und Kunstlied, Chanson, Balkan Brass und einer grandiosen Drei-Herren-Combo.