Tsa dianawolf

Diana Wolf

Diana Wolf wurde 1981 in Rüsselsheim geboren. Sie besuchte die Schauspielschule in Mainz und gastierte während dieser Zeit bereits am Staatstheater Mainz und am Zimmertheater Rottweil. Ihr erstes Festengagement führte sie ans Theater Bamberg. Dort spielte sie unter anderem die Lulu in dem gleichnamigen Stück von Wedekind, das Gretchen im „Faust" und bekam bei den Bayerischen Theatertagen gemeinsam mit ihren Kollegen den Ensemblepreis für „Das Maß der Dinge" von Neil LaBute.

Nach drei Jahren wechselte sie fest ans Staatstheater Darmstadt und arbeitete dort unter anderem mit Regisseuren wie Herman Schein, Axel Richter, Jens Poth und Andrej Woron. Über siebzigmal spielte sie hier ihren Soloabend „Das kunstseidene Mädchen„ von Irmgard Keun und bekam für diese Rolle den Preis „Schauspierin der Jahres 2008" von Radio Darmstadt verliehen. Während der 7 Jahre in Darmstadt absolvierte sie zusätzlich eine Ausbildung in experimenteller Malerei an der AKKREA/Modau und lebt nun als freischaffende Schauspielerin und Malerin in Frankfurt/Main.

Gift. Eine Ehegeschichte

von Lot Vekemans

Ein Mann und eine Frau treffen an dem Ort aufeinander, an dem ihr gemeinsames Kind begraben liegt. Gift soll aus einer umliegenden Fabrik ausgetreten sein, und nun muss das Grab umgebettet werden. Fast zehn Jahre sind vergangen, seit er in einer Silvesternacht beschlossen hat, aufzubrechen und ein neues Leben in Frankreich zu beginnen. Sie ist in dem gemeinsamen Haus zurückgeblieben und erträgt kaum den Gedanken an Veränderung. Langsam und tastend suchen die beiden nach einer Möglichkeit, die Vergangenheit zu akzeptieren, in gemeinsamer Erinnerung Ruhe zu finden, Vertrautes, Witz und Unbeschwertheit wieder zuzulassen.

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Die Geschichte von Lena

von Michael Ramløse / Kira Elhauge

Für Menschen ab 10 Jahren | Übersetzung von Volker Quandt...

Lena ist ein nettes Mädchen in einer ganz normalen Familie. Sie hat zwei liebevolle Eltern und einen zehn Jahre älteren Bruder, die gerade zusammen mit ihr in den Urlaub gefahren sind. Nur schade, dass diesmal Lenas beste Freundin Maria nicht mitkommen durfte. Als die Schule wieder los geht, ist plötzlich nichts mehr wie es war: Lenas Platz ist besetzt, die anderen Kinder machen Sprüche über sie und lassen sie nicht mehr mitspielen. Hat sie etwas falsch gemacht? Wer kann ihr helfen? Und wird überhaupt jemand zu ihrer Geburtstagsfeier kommen? Mit der „Geschichte von Lena“ hat Autor Michael Ramløse zusammen mit der Schauspielerin Kira Elhauge im Jahre 2000 einen modernen Klassiker des Erzähltheaters geschrieben, der mit einfachen und klaren Worten für Kinder (und Eltern) erfahrbar macht, wie es sich anfühlt, wenn man nicht mehr dazugehört.
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Get back

Ein britischer Liederabend...

Altbekannte Gesichter jeden Abend im Pub von Tobias von Rülps: Maria, die mit ihm das Neuste in Stadt und Land kommentiert, Zettel, der nicht so genau weiß, in welchem Stück er eigentlich gelandet ist, und neuerdings auch Andreas Bleichenwang, der erfolgreiche Banker vom Kontinent. Aber bald soll es aus sein mit der geordneten Unordnung, der Brexit wird kommen (This is the end), Andreas zurück auf den Kontinent müssen (Get back!), dann kann Sir Toby nur noch englischen Wein servieren und Maria ist back to black. Es sei denn… als wahre Engländer setzen sie alle Hoffnungen auf die Queen, wollen sie dazu bringen sich öffentlich zu Europa zu bekennen! Und so haben wir uns auf die Suche gemacht nach so vielen Liedern und Texten wie möglich, welche uns die Insel im Herzen, ihre Musik in den Ohren und den Verhandlungsmarathon erträglich halten. Denn: Life is the art to draw adequate conclusions from inadequate premises: Leben ist die Kunst adäquate Lösungen für inadäquate Voraussetzungen zu finden – frei nach Samuel Butler.
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Was ihr wollt

von William Shakespeare

Freilichttheater...

Durch ein Schiffsunglück wird Viola an die Küste Illyriens gespült. Als Mann verkleidet tritt sie in den Dienst des Herzogs Orsino und erhält Zutritt zu dieser einst schimmernden und sich nach Vergnügungen verzehrenden Welt. Die Bewohner Illyriens eint der ungestillte Durst nach dem großen Gefühl, der wahren Liebe. Hier ist man schneller unsterblich verliebt, als einem lieb ist. So kämpft der Herzog erfolglos um das Herz der reizenden Gräfin Olivia, die jedoch mit dem Liebesboten des Herzogs liebäugelt, der niemand anderes ist als Viola. Im Paralleluniversum Illyriens hängen die Protagonist*innen ihren unerfüllten Träumen nach und sind in einer Schleife aus ungestillten Sehnsüchten gefangen. Mit dem Eintritt Violas beginnt sich das über die Zeit zum Stillstand gekommene Karussell erneut zu drehen. In dem Rausch der Gefühle gerät die bisherige Ordnung ins Wanken und die Identitäten beginnen zu verschwimmen. Wer liebt jetzt wen? Und ist dieses Glück real?
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Heisenberg

von Simon Stephens

Wie viele Leute trifft man täglich am Bahnhof, auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen? Wie viele davon nimmt man wirklich wahr? Und mit wie vielen kommt man ins Gespräch?
- Eine Frau nähert sich einem Mann. Sie spricht ihn nicht an. Sie küsst ihn in den Nacken. „Hey, was soll der Scheiß?“ oder so ähnlich. Und er geht. Oder er bleibt. Als Georgie in Alex Leben tritt, weiß keiner von beiden, wie sich Ihre zufällige Begegnung entwickeln wird. Er hat seit Jahren einen genauen Plan für sein Leben, ja für jeden Tag seines Lebens. Sie erfindet sich ständig neu. Ähnlich sind sie sich nur in ihrer Einsamkeit. Doch genauso schnell wie man sich ein Bild von den Beiden macht, lassen sie einen an dieser Einschätzung wieder zweifeln: Sie erweist sich als planvoller, als sie am Anfang erscheint. Er überrascht mit Eigenschaften und Vorlieben, die man einem „Gewohnheits-Monster“ wie ihm nicht zugetraut hätte. ‚Heisenberg‘ ist die Geschichte einer unwahrscheinlichen Liebe, die Autor Simon Stephens humorvoll, aber mit Tiefgang erzählt. „Titelheld“ Werner Heisenberg, Physiker und Nobel-preisträger, wird dabei an keiner Stelle erwähnt, doch seine Theorie der Unschärferelation schwingt mit in dem, was auf der Bühne passiert: „Wenn man etwas intensiv genug beobachtet, begreift man, dass man unmöglich sagen kann, wohin es sich bewegt und wie schnell es dorthin gelang… Ich habe ihn ständig beobachtet. Er hat mich vollkommen überrascht.“
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Der goldene Topf

von E.T.A. Hoffmann

eine multimediale Inszenierung...

Irgendwo zwischen Alltag und dem Reich der Poesie, zwischen bürgerlicher Realität und Traum, zwischen Gut und Böse. Irgendwo dort liegt die Wahrheit. Wo genau ist nicht leicht festzulegen. Aber muss man das überhaupt? E.T.A. Hoffmanns Kunstmärchen „Der goldene Topf“ aus dem Jahre 1814 schickt seinen Protagonisten Anselmus auf die Reise
durch die bürgerliche und die fantastische Welt, die in der Wahrnehmung des poetischen Gemüts fließend ineinander übergehen. Doch die Zerrissenheit zwischen Alltagsrealität und Fantasie ist nicht nur ein ideologisches Dilemma, sondern auch eine Frage der Liebe. Wird sich Anselmus für die bürgerliche Veronika oder die mythische Schlangenfrau Serpentina entscheiden und mit ihr den goldenen Topf als Mitgift erhalten? Ein Hauptwerk der deutschen Romantik und ab 2019 Abiturthema in Baden-Württemberg.
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Verführung ist die wahre Gewalt

ein liebestoller Spaziergang...

Wollen Sie mit uns gehen? Mit beschwingtem Schritt stellen wir der Liebe bei Schiller, Rostand, Lessing, Horváth, des Beaumarchais, Ibsen und Shakespeare nach und kommen dem Gefühl näher, das mehr wird, wenn man es teilt. Louise und Ferdinand dürfen einander nicht lieben, Cyrano steht sein Erscheinungsbild im Weg und Emilia eine Intrige des Prinzen. Das Käthchen ertrotzt sich die Liebe im Traum, Alfred spielt mit Marianne und Hedda mit Lövborg. Von Station zu Station erleben Sie auf diesem Gang die Liebenden im Rausch, im Leid und schließlich auch sprühend vor Witz, wenn Beatrice und Benedikt sich endlich trauen - mit Musik und Tanz und vielen Küsschen.

Die Sommerproduktion spielt diese Saison auf Schloss Fachsenfeld und Schloss Wasseralfingen, in der Schloss-Scheune Essingen, am Kocherursprung und im Freibad Spiesel.

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Warte nicht auf den Marlboro Man

von Olivier Garofalo

Uraufführung ...

Das Stück umkreist die innere Sicherheit auf ganz besondere Weise: Im Vertrieb der Waffenproduktion arbeitend findet sich die Protagonistin Sarah unversehens auf einem Krankenhausflur wieder. Ihr Lebensgefährte hatte einen Motorradunfall und so trifft sie dort auf Pedro, den Anführer seiner Motorradclique, der sich fast mehr sorgt als sie. Sarah wird übers Handy immer wieder von ihrem Bürp gefordert, ein wichtiger Deal steht aus und so ist sie hin und hergerissen zwischen Pedros Beschreibungen seiner Ameisenkolonien, der Reflexion ihrer Beziehung zur Arbeit, zu ihrem Freund und dem Wert von Arbeit für die Gesellschaft allgemein. Sicher ist dabei bald kaum mehr etwas, vor allem durch die außergewöhnliche Sprachbehandlung des jungen Autors.
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Johanna im Ratssaal

frei nach Friedrich Schiller ...

2025: Die politische Situation in Aalen ist unübersichtlich. Der Oberbürgermeister schweigt seit Monaten. Der Gemeinderat ist heillos zerstritten, die meisten Mitglieder fraktionslos. Aber haben die (Volks-)Parteien nicht eh ausgedient? Muss es im Rathaus überhaupt noch einen Gemeinderat geben, wenn die klare Benennung von Freund und Feind via Twitter  die endlos öden Debatten sowieso abgelöst hat? Im großen Sitzungssaal erscheint ein besonderer Gast: Johanna von Orléans. Ist sie nun Gesandte Gottes ider nur ein verwirrtes Hirtenmädchen? Will sie das Land retten oder nur nicht verheiratet werden? Und warum verliebt sie sich in den Feind?
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Leonce und Lena

Lustspiel von Georg Büchner ...

Leonce ist so jung wie gelangweilt vom Leben. Erst als sein Vater ihn zu einer Hochzeit zwingen will, wird er wieder aktiv und flieht mit seinem Freund Valerio nach Italien. Nach dem Übertritt von unzähligen Grenzen treffen sie in der südlichen Sonne zwei Frauen. Lena, die eine, flieht vor dem gleichen Schicksal wie Leonce. SIe verlieben sich, ohne zu ahnen, dass sie die beiden füreinander Bestimmten sind. Zurück am Hof wird ihre Hochzeit beschlossen. Der zum Minister ernannte Valerio verfügt: "Legen wir uns in den Schatten und bitten Gott um Makkaroni, Melonen und Feigen, um musikalische Kehlen, klassische Leiber und eine kommode Religion!" Geschickt verknüpfte Büchner in seinem Stück Elemente der romantischen Komödie mit jenen der politischen Satire und schrieb am Ende ein Loblied auf ein sehr effektives Mittel zur Vermeidung von Gewalt: die Muße.
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