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Daniel Kozian

Daniel Kozian (1986 in Böblingen geboren) studierte von 2007 bis 2011 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Während des Studiums spielte er am Schauspiel Frankfurt, der Oper Frankfurt und am Landestheater Coburg. Sein Erstengagement führte ihn an das Theater Paderborn. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Daniel Kozian festes Ensemblemitglied am Theater der Stadt Aalen.


Ja, Brigitte! Ja! Ja! Ja!

von Katja Hensel

Uraufführung...

Brigitte liebt Arnd und ist so normal und durchschnittlich wie ihr Name verheißt. Doch seine Liebe schwächelt, und als sie zu allem Überfluss auch noch aus Versehen ihr Portemonnaie in einer Bank auskippt, verändert sich ihr ganzes Leben. Ein Mitschnitt ihres Missgeschicks findet im Internet begeisterte Fans, schließlich Nachahmer und Begründer einer neuen Anti-Geldmarkt-Bewegung, die sie zur Ikone des Widerstands erheben. Man imitiert ihren Stil, schreibt einen Song für sie und steigert sich derart in Euphorie, dass man schließlich alles Geld - privates wie öffentliches – auf die Straße kippt. Doch Brigitte will: Arnd. Und widersetzt sich so jeder Vereinnahmung durch Markt, Medien oder Menschenmassen....

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Man ist auch der, der man werden kann

von Liv Heløe

Für Menschen ab 13 Jahren...

Janus ist ein ganz gewöhnlicher Junge. Er lebt bei seiner Mutter, in der Schule ist er eher unauffällig und er schwärmt für ein Mädchen: Dina, die aber von seiner Zuneigung nichts weiß. Heute will er ihr ein Überraschungsgeschenk machen. Aber dann beobachtet er Dina zusammen mit seinem Klassenkameraden Leo und all seine Hoffnungen und Pläne drohen zusammen zu brechen. Schafft Janus es trotzdem, seine eigene (Liebes)Geschichte selbst in die Hand zu nehmen?...

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Ein Sommernachtstraum

von William Shakespeare

Zwei unglücklich verliebte Paare verirren sich in einem magischen Wald und können bald nicht mehr unterscheiden, wer wen liebt – und warum. Denn in dieser naturhaften Gegenwelt herrschen nicht nur die unberechenbaren Gefühle des Elfenkönigspaars Titania und Oberon, sondern auch die Zauberkräfte des Kobolds Puck. Die jungen Liebenden sehen sich in eine andere Dimension geworfen und taumeln durch das Dickicht ihrer Gefühle, in dem die Überhöhung der Liebe der Beliebigkeit der Liebschaften die Hand gibt. Bis ausgerechnet eine Truppe von Laienschauspielern mit „Pyramus und Thisbe“ das Ideal der Liebe wieder auf den Punkt bringt. Doch auch die Zaubergestalten haben ein Einsehen und lösen die klassischen Konflikte der Menschen. Nur eins bleibt undeutlich im Dämmerlicht der Sommernacht: wer oder was wiederum die Elfen lenkt – „fancy“ (engl. sowohl für „verliebt sein“ als auch „Fantasie“)?
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Der Junge auf dem Baum

von Michele Riml

Klimakomödie für Menschen ab 8 Jahren, aus dem Englischen von Karen Witthuhn (DSE)...

Max hat sich in luftiger Höhe verschanzt. Er will die Welt retten! Oder wenigstens seinen Lieblingsbaum! Dafür ist er auch zu Opfern bereit: Kein Fernsehen! Keine Videospiele! Schluss mit den Annehmlichkeiten der Zivilisation! Aber niemand scheint ihn ernst zu nehmen: Papa will Platz fürs Auto, die große Schwester nichts als ihren Föhn zurück und sogar seine beste Freundin Sam lässt ihn im Stich. Max steht eine einsame (und unheimliche!) Nacht im Baumhaus bevor. Was braucht es, um ein echter Öko-Held zu werden?...

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Die Schneekönigin

von YÜKSEL YOLCU

Nach Hans Christian Andersen, für Menschen ab 5 Jahren (UA)...

Kay ist verschwunden. Was ist geschehen? Hat ihn wirklich die Schneekönigin entführt? Gerda macht sich auf den Weg, um den verlorenen Freund wieder zu finden. Auf ihrer Suche begegnen ihr ungewöhnliche Gestalten und schräge Vögel. Hindernisse werden überwunden und Lieder gesungen bis zum Finale im Eispalast, wo Gerda Kay befreien kann, denn Freunde geben (sich) niemals auf. Mit seinen Märchen eroberte Hans Christian Andersen (1805–1875) seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Leser in seinem Geburtsland Dänemark, in Deutschland und bald in der ganzen Welt. Für das Theater der Stadt Aalen erzählt Yüksel Yolcu Andersens „Schneekönigin“ als poetische Geschichte über die Kraft der Freundschaft....

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Macho Man

von Moritz Netenjakob

In einem türkischen Ferienclub verliebt sich die von allen umschwärmte Aylin ausgerechnet in den Softie Daniel. Der findet sich mit einer Welt voller Fragen und Fettnäpfchen konfrontiert. Muss er bei den Schwiegereltern in spe alles essen, was auf den Tisch kommt? Über Griechen-Witze lachen? Als Daniel dann auch noch glaubt, für seine Freundin ein „richtiger Mann“ werden zu müssen, überspannt er den Bogen. „Macho Man“ ist eine interkulturelle Liebeskomödie voller Witz und Tempo und eine rasante Ein-Mann-Show für einen Schauspieler in einem Dutzend Rollen. 
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Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse

von Christine Nöstlinger

für Menschen ab 6 Jahren - Aufführungsdauer: 100 Minuten, inkl. Pause...

Nur durch einen Irrtum ist der 7-jährige Konrad, ein perfektes Instant- Fertigkind, an die chaotische Berti Bartolotti geliefert worden. Obwohl die beiden so unterschiedlich sind, gibt Konrad sich alle Mühe, seiner neuen Mama zu gefallen und Berti schließt ihn schnell ins Herz. Streit gibt es nur mit ihrem Freund Egon, der seine eigenen Vor- stellungen von der richtigen Erziehung des „Superkindes“ hat. Aber dann will die Fabrik den Jungen zurück haben, und ungewöhnliche Maßnahmen werden nötig, damit Konrad bleiben kann. 
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Dantons Tod

von Georg Büchner

1794: Fünf Jahre sind seit dem Sturm auf die Bastille vergangen. Die Revolutionäre Danton und Robespierre sind zu Feinden geworden. Die Revolution hat sich verselbstständigt und hat sich zur blutigen Diktatur gewandelt. Zeitlos bleiben die Fragen: Wie viel Freiheit erlaubt das Gemeinwohl? Wie viel Gewalt erfordert die Gerechtigkeit? Wie lässt sich die entfesselte Bestie des Terrors wieder einfangen? 
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Wir alle für immer zusammen

von Guus Kuijer

Für Menschen ab 10 Jahren...

Im Leben der elfjährigen Polleke herrscht ein ziemliches Durcheinander. Papa Spiek, der schon lange in einer neuen Familie lebt, ist dauernd pleite und dealt. Polleke liebt ihn trotzdem, weil er ein Dichter ist, wie sie. Mit einer Dichterin aber, glaubt Pollekes marokkanischer Freund Mimun, darf er nicht zusammen sein. Und jetzt will die Mutter auch noch den Klassenlehrer heiraten, schlimmer geht’s nicht! Trost und Hilfe findet Polleke bei ihrer Freundin Caro, bei ihren Großeltern auf dem Bauernhof und eben in der Dichtung. Und mit Kampfgeist und dem unerschütterlichen Willen, alles in richtige Bahnen zu lenken, schafft sie es, dass ihre Welt am Ende schon ein bisschen besser ausschaut.
Ein humorvolles Stück übers Erwachsenwerden – mit Erwachsenen, die nicht selten ungeschickter reagieren als ihre Kinder, und mit einer kindlichen Heldin, die sich mit robustem Selbstbewusstsein und poetischer Phantasie eine schwierige Welt zutraut und dabei zur Dichterin reift.
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Der Parasit

von Friedrich Schiller

Freilichttheater...

Der „Parasit“ Selicour ist ein Büro-Karrierist der unangenehmen Sorte. Er hat sich ins Vertrauen des neuen Ministers Narbonne geschli- chen, buckelt, scharwenzelt, redet nach oben hin schön und tritt nach unten, wo es nicht drauf ankommt – kann nichts und leistet wenig. Der Mann hat weder Talent noch Tugend, verbirgt dies aber mit Ge- schick, und macht sich überdies unentbehrlich. Nun will er mit fremden Versen auch noch die Tochter des Ministers für sich gewinnen. Die Gegner Selicours sinnen auf Rache, aber ist der überhaupt noch zu stoppen? 
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