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DAHEIM ZU GAST – DIE SPIELZEIT 2014/2015

Liebes Publikum,

„Daheim zu Gast“ lautet unser Motto für die Spielzeit 2014/2015. Wer auf Reisen ist, kann erleben, wie das Erlebnis der Fremde den Blick auf das eigene Zuhause schärft. Auch im Theater wollen wir Sie einladen, einmal die Perspektive zu wechseln, gemeinsam einen Blick von außen auf unsere Gesellschaft zu werfen und sich dadurch des eigenen Standpunktes bewusster zu werden.

Länderschwerpunkt ist diesmal die Türkei: gleich vier Stücke beleuchten verschiedene Aspekte unseres interkulturellen Zusammenlebens. In „Macho Man“ verliebt sich die von allen umschwärmte Aylin ausgerechnet in den Softie Daniel. Das führt zu vielen komischen interkulturellen Verwicklungen. Die deutschsprachige Erstaufführung „Am Rand“ von der türkischen Autorin Sedef Ecer zeigt Lebensbedingungen verschiedener Generationen am Rand von Metropolen. Die Erstaufführung „Biedermanns. umgezogen“ der Schweizerin Gisela Widmer stellt zugespitzt die Frage, wann vor lauter Toleranz der eigene Standpunkt verloren geht. Mit „Kebab Connection“ von Anno Saul, Fatih Akin u. a. fördern wir in einem Großprojekt, dass Theater nicht nur Zuschauen, sondern auch Mitspielen heißen kann. Im großen Rahmen wollen wir mit Laien ein Stück interkulturelles Bürgertheater erarbeiten.

Neben diesem Schwerpunkt sind wir „daheim zu Gast“ auch im Kinder- und Jugendtheater und in den Schauspielklassikern. Das Familienstück „Ente, Tod und Tulpe“ nähert sich spielerisch der Sterblichkeit des Menschen, der ja nur „Gast auf Erden“ ist, und feiert gleichzeitig das Leben. „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“ zeigt, wie ein „perfektes Kind“ aus Versehen an die falsche Frau ausgeliefert wird und viel mehr als ein Gast wird. „Koma“ ist ein Stück über Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen, die nach Grenzerfahrungen und Zugehörigkeit suchen. Und in „Wir alle für immer zusammen“ hilft einem Mädchen die Sprache der Dichtung als „Heimat“ im schwierigen Alltag.

Der Büchner-Klassiker „Dantons Tod“ zeigt, wie Heimat für ein ganzes Land verloren geht. Hier ist der Stoff Abiturthema, eigentlich müssten wir dieses Stück in Syrien spielen. Und mit dem Klassiker „Der Besuch der alten Dame“ sind wir erstmals beim Theaterring in der Stadthalle zu Gast.

Auch Freilicht wird es wieder geben, eine neu entdeckte Komödie des jungen Friedrich Schiller, die Weiterentwicklung einer französischen Farce. „Der Parasit“ zeigt, wie ein wendiger und windiger Mensch innerhalb der politischen Hierarchie Karriere macht, indem er durch Intrigen und Verleumdungen seine Mitmenschen zu unliebsamen Gästen degradiert.

Wann sind wir eigentlich bei und in uns selbst zu Hause – der philosophische Liederabend „Bar jeder Vernunft“ ist vielleicht eine Klammer dieser vielfältigen Spielzeit und fordert zum Innehalten in unserer turboschnellen Gesellschaft auf. Ein Mann sitzt an der Bar und denkt und spricht und singt, um sich selbst in der Welt zu finden. Theater bedeutet eben auch Verlangsamung, sich einlassen, Zeit zum Denken und Fühlen.

Wir werden erfolgreiche Stücke wie den „Krawattenklub“, „Liebes- geschichten“, „NippleJesus“ und „Man ist auch der, der man werden kann“ wieder aufnehmen, die Spielclubs erarbeiten neue Aufführungen, so dass Sie in der nächsten Spielzeit rund 20 verschiedene Produk- tionen werden sehen können und dazu wie gewohnt viele Blind Dates, Theater-trifft, Samstagnachtfieber und szenische Lesungen… Also am besten gleich eine Saisonkarte reservieren, mit der Sie immer (und immer wieder) einen Platz im Theater haben.

freuen uns auf Ihren Besuch!

Tonio Kleinknecht, Tina Brüggemann, Winfried Tobias

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Veröffentlicht am 01.09.2013


Garten

Heute & die nächsten 7 Tage


Fr, 19.12.14 um 20:00 – Wi.Z

Bar jeder Vernunft


Sa, 20.12.14 um 20:00 – Wi.Z

Bar jeder Vernunft


So, 21.12.14 um 19:00 – Altes Rathaus

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