Szillu1617

Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft –
DIE SPIELZEIT 2016/2017

Liebes Publikum,

„Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft“ – mit diesem Zitat von Salvador Dali möchten wir zum 25. Geburtstag des Theaters der Stadt Aalen nach vorne schauen: In welcher Welt wollen wir leben? Wo steht Aalen in 25 Jahren, was wird aus dem Projekt Europa? Und wohin entwickelt sich das Theater?

Statt eines Länderschwerpunktes rücken deshalb in der Jubiläumsspielzeit Europa und dazu die Auseinandersetzung um Grenzen und um die Möglichkeiten und Formen der Verständigung und des Miteinanders in den Blick. Für das gemeinsame Nachdenken darüber bieten folgende Inszenierungen und Projekte einen sinnlichen Anlass.

Die Geschichte von Lena von Michael Ramløse lässt erleben, wie schnell Ausgrenzung passiert und ein Leben aus den Fugen gerät.

Für die Uraufführung Samstag in Europa – Gefährliche Begegnungen schreiben die türkische Autorin Sedef Ecer und ihre Hamburger Kollegin Dagrun Hintze Begegnungen in vier europäischen Metropolen, gerahmt von einem Aalener Bürgerchor.

Die Welt hinter den Kulissen bekommt in Die Sternstunde des Josef Bieder von Eberhard Streul und Erich Syri ihren eigenen Auftritt.

Der König der Kinder: Macius! von Katrin Lange will gegen seine erwachsenen Minister dem Frieden (und den Kindern!) eine Stimme geben.

In Sprich oder Stirb – Scheherazade ohne Worte entwickelt die Regisseurin Ruth Messing anhand von Szenen, die wir alle erleben und lose inspiriert von „1001 Nacht“ ein Spiel, das (auch ohne Deutschkenntnisse!) versteh- und erlebbar sein soll für alle.

In Agnes zeigt Peter Stamm, wie die Liebe ohne Mut zur Beziehungsarbeit keine Zukunft hat.

Lessings Nathan der Weise hat schon vor vielen Jahrhunderten eine Antwort gesucht, wie wir zusammen leben können und ergänzt damit Samstag in Europa aus klassischer Perspektive.

Molière als Stückentwicklung des Theaters verknüpft die Dramen mit der Biographie des berühmten Autors, der es von einer fahrenden Schauspieltruppe bis zum ‚Staatstheater‘ am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. brachte.

So wie dieses Freilichtstück mit den verschiedenen Theaterformen spielt, wollen wir im Jubiläumsjahr spielerisch herausfinden, welches Theater wir in Zukunft brauchen. Dazu gehört neben den Bühnenproduktionen ein Impulsvortrag des Intendanten des Deutschen Theaters in Berlin, Ulrich Khuon, zum Beginn der Spielzeit wie auch das Projekt Hausbesuch Europa der Theaterpioniere Rimini Protokoll in der zweiten Saisonhälfte und nicht zuletzt unser Bürgertheaterprojekt Boulevard Ulmer Straße. Und gefeiert wird natürlich auch: Am 27. September 2016 verbinden wir den Besuch von Ulrich Khuon mit einem kleinen Jubiläumsfest im Wi.Z, im Sommer 2017 zelebrieren wir den Boulevard-Abschluss – natürlich – auf der Straße.

Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, dass Theater hier in Aalen die letzten 25 Jahre unverzichtbar war, freuen uns auf eine spannende Spielzeit 2016/2017 mit Ihnen und viele gemeinsame zukünftige Erinnerungen!

Wir freuen uns auf Sie in der neuen Spielzeit!

Tonio Kleinknecht, Tina Brüggemann, Winfried Tobias

Spielzeit 16/17 – AM LIEBSTEN ERINNERE ICH MICH AN DIE ZUKUNFT → Spielzeitheft ← 

Nächste Veranstaltungen


Sa, 10.12.16 um 20:00 – Altes Rathaus

Sprich oder Stirb - Scheherazade ohne Worte


So, 11.12.16 um 16:00 – Wi.Z

König der Kinder: Macius!


Mi, 14.12.16 um 12:00 – Villa Stützel

GERÜCHEKÜCHE


Sa, 17.12.16 um 20:00 – Altes Rathaus

Die Sternstunde des Josef Bieder


So, 18.12.16 um 16:00 – Wi.Z

König der Kinder: Macius!


Mi, 21.12.16 um 12:00 – Villa Stützel

GERÜCHEKÜCHE


Kommende Premieren


 PREMIERE 
Mi, 11.01.17 um 20:00 – Stadthalle Aalen

Agnes


 PREMIERE 
Sa, 25.02.17 um 20:00 – Wi.Z

NATHAN DER WEISE


 PREMIERE 
Sa, 27.05.17 um 18:00 – Tonfabrik Aalen

GRENZGÄNGER (AT)


Garten
Logoimmaterielleskulturerbetheaterlandschaft