Szillu1516

DRINNEN IST DRAUSSEN –
DIE SPIELZEIT 2015/2016

Liebes Publikum,

im Theater geht es um die Empathie, um unser Menschenbild und unsere Vorstellung von der Welt. Ihr Abbild soll die Gedanken und Sinne schärfen, dazu anregen, sich spielerisch und angstfrei zu hinterfragen, den Dialog zu suchen und zu führen. Drinnen ist Draußen lautet das Motto, mit dem wir in der Spielzeit 2015/16 zum Querdenken auffordern wollen.

Gibt es noch einen Unterschied zwischen dem Politischen und dem Privaten? Wie ziehen wir eine Grenze zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen? Im Persönlichen? Und wenn ja, wo fängt dies an und wo hört es auf? In den von uns ausgesuchten Stücken geht es um Menschen, die in einer immer stärker vernetzten und dadurch unübersichtlicheren Welt versuchen, ihre Sichtweisen zu entwickeln und zu verteidigen, um irgendwie ihre innere und äußere Welt zusammen zu halten, ohne sich bedingungslos anzupassen oder unterzuordnen.

Ob nun in unserer deutschen Erstaufführung Auge um Auge der italienischen Dramatikerin Patrizia Zappa Mulas MenschenrechtsaktivistInnen überlegen, ob Rache Bestandteil von Gerechtigkeit sein kann, oder in der Uraufführung Himmel und Hände von Carsten Brandau A und O darüber streiten, ob der Kopf in den Himmel gehalten oder lieber gebuddelt wird. Ob in Sonny Boys von Neil Simon die Jungen nochmals versuchen, den Alten einen Lebenssinn zu geben, oder in An der Arche um acht von Ulrich Hub die Pinguine Gott bescheißen, weil sie ihren dritten Freund mit auf die Arche schmuggeln. Ob in Die mich jagen von Eva Rottmann sich erste Liebe mit einem skurrilen Alten auseinandersetzen muss oder in Gift – Eine Ehegeschichte von Lot Vekemans ein Paar versucht, den Tod des Kindes zu verarbeiten. Ob wir mit Open Werther von Goethe/Reffert in Briefen und Selfies leiden oder mit Mirandolina von Carlo Goldoni das süße Leben Italiens feiern, indem wir uns mit der so schönen wie gewitzten Wirtin identifizieren.

All diese Figuren haben eines gemeinsam. Sie ringen auf eine oft humorvolle, manchmal verzweifelte, immer aber eine sinnliche Weise um ihre Integrität. Wenn es uns mit diesen Stücken gelingt, Sie ein bisschen beim Menschsein im Alltag zu unterstützen, indem wir in unserem Theater einen Ort schaffen, an dem Sie ohne Geländer lachen, denken und diskutieren können, dann schaffen wir hoffentlich ein Stück kulturelle Identität für Aalen und die Region.

freuen uns auf Sie in der neuen Spielzeit!

Tonio Kleinknecht, Tina Brüggemann, Winfried Tobias

Spielzeit 15/16 – Drinnen ist draussen  → Spielzeitheft ← 

Spielzeit 16/17 – AM LIEBSTEN ERINNERE ICH MICH AN DIE ZUKUNFT → Spielzeitheft ← 

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So, 02.10.16 um 15:00 – Altes Rathaus

Die Geschichte von Lena


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Sa, 08.10.16 um 20:00 – Wi.Z

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So, 02.10.16 um 15:00 – Altes Rathaus

Die Geschichte von Lena


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Sa, 08.10.16 um 20:00 – Wi.Z

Samstag in Europa - Gefährliche Begegnungen


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