DAS LETZTE BAND
von Samuel Beckett
Spielort: Altes Rathaus
Inszenierung: Jürgen Bosse
Ausstattung: Christina Hillinger
Mit: Berthold Toetzke


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Krapp — ein greiser, einsamer Mann — sitzt alleine zu Hause und hört sich die tagebuchartigen Tonbänder an, die er mehr als 30 Jahre lang aufgenommen hat. Er kann kaum glauben, dass er einmal dieser junge Kerl gewesen sein soll.  Beim Anhören der Bänder schieben sich verschiedene Lebensphasen übereinander. Der alte sitzt über den jungen Mann zu Gericht — und das Urteil fällt nicht günstig aus. Krapp beschließt, sein letztes Tonband aufzunehmen... 

Der irische Dramatiker und Erzähler Samuel Beckett (1906-1989) gelangte mit Stücken wie „Warten auf Godot“ und „Endspiel“ zu Weltruhm. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des modernen Theaters und wurde 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.